• Bettina

01 Garagenbeet

Einen Vorgarten im landläufigen Sinn gibt es bei uns nicht. Das Garagenbeet ist der erste Bereich an dem Du vorbeikommst, wenn Du die erste Treppe erklommen hast. Dieses Beet grenzt das begehbare Garagendach nach oben zu Hang hin ab.


Im Frühjahr 2016 haben wir dieses Beet neugestaltet. Hier wuchsen sich unglaublich vermehrende Goldruten, viele Unkräuter und ein Haselnussstrauch.


Das Beet ist sehr trocken, da es über eine gute Drainage-Schicht wegen des Garagendaches verfügt. Außerdem liegt der größte Teil des Beetes vollsonning. Die geeigneten Pflanzen zu finden, stellte sich als schwierig heraus. Ich habe vieles versucht und wieder verworfen. Nun lebe ich nach dem Motto, was in den heißen Sommern 2018/2019 hier überlebt hat, darf bleiben.


Wir haben einige Liter Erde in das Beet geschüttet. Und noch immer sackt die Erde. 2020 werden wir nochmal aufschütten müssen.

Anschließend haben wir bepflanzt. Ja, ich weiß, wir hätten die Erde erst sacken lassen müssen. Aber da ich ungeduldig bin ... An dem Rankgerüst sitzt die Rose Mme Isaac Periere.


Tipp für rostige Rankgerüste:

Das Gerüst ist übrigens aus drei Baustahl-Stäben, oben mit fester Kordel zusammengebunden. Hält sicher und ist viel günstiger als zu kaufende Gerüste. Man kann sie auch als Gerüst an der Wand befestigen oder im Halbkreis.


Ein paar Gräser und Heuchera waren die ersten Pflanzen. Wenig später kamen noch eine weiße Akelei, Monarden und zwei weitere Rosen hinzu, gefolgt von Lavendel und Glockenblumen. Und so sah das Beet dann im Sommer und Winter (letztes Bild) 2016 aus.

Im Herbst 2016 setzte ich dann Zwiebelblumen für den Frühling. Tulpen, Zierlauch und Muscari.


2017

Sonnenverträgliche Hostas kamen hinzu und Rudbeckas. Die Monarden waren allerdings in 2017 wieder verschwunden.

In Sommer 2017 hatte es immer wieder ausreichend geregnet, so dass das Garagenbeet gut gedeihte.


2018

Wir hatten es verpasst den Haselstrauch rechtzeitig klein zu halten. In 2018 wurde er so enorm groß, dass auch seine Wurzeln das Beet einnahmen und den anderen Pflanzen das Wasser und die Nährstoffe wegnahmen. Hinzu kam, dass es ein heißer und sehr trockener Sommer wurde.

Bis zum Frühjahr war alles gut. Die Akeleien und Zierläuche und Muscari waren wieder da und blühten lange. Die Rosen hatten sich auch aklimatisiert. Die Lavendel verkümmerten, die Rudbeckas wuchsen rückwärts. An ihrer Stelle pflanzte ich Mädchenauge (überall gepriesen als sonnen- und trockenheitsliebend) und Gartenmargeriten. Letztere wurden sehr üppig.


2019


Viele Grüße

Eure Bettina


#rankgerüst #gartentipp

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